Was lange währt, wird gut

Im Dezember 2002 begann ich mit einer Ausstellung die Arbeit am Phänomen der Vaterlosigkeit von Söhnen. Vatermörder nannte ich das Projekt. Das sollte auch ein wenig knallen. Dann schoben sich viele andere Dinge, Projekte, Ideen dazwischen. Nun endlich kann ich den abschließenden Band von Interviews vorstellen. Mit der Zeit ist das Projekt etwas milder geworden. Jetzt heißt es Vaterbilder.

cover-vaterbilder

Das Buch Vaterbilder – Gespräche mit Söhnen aus Rumpf- und Patchwork-Familien ist für 14,95 EUR unter der ISBN 978-3-7450-1597-3 im Buchhandel erhältlich. Es kann auch direkt beim Verlag bestellt werden.

Links
https://www.epubli.de/shop/buch/vaterbilder-fabian-williges-9783745015973/66957
http://vatermoerder.de/
http://www.vaterbilder.de/

All those items – OpenStage im VILLA-Keller

Ich kann ja so unsagbar träge sein. Eigentlich möchte ich mit meinen Liedern, meinen Texten und all meinen anderen Erzeugnissen an die Öffentlichkeit. Doch richtige Öffentlichkeitsarbeit unterlasse ich. Die unterrichte ich höchstens als Ausbilder für Veranstaltungskaufleute.

Meine gute Freundin Kristin K. hat heute auf ihrem YouTube-Kanal eine Video veröffentlicht, das mich bei der OpenStage im Keller des Soziokulturellen Zentrums „Die VILLA“ zeigt. Ich spiele da am 13. März 2017 das Lied All those items, das davon handelt, wie mir ein Engel erscheint, der sagt: Alles, was du an Begabung erhalten hast, ist kein Geschenk sondern ein Auftrag!

Also nun – für meine geschätzten Leser/Follower:

Dark Creature und die Buchmesse

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen der Leipziger Buchmesse. Ich bin die letzten zwei Tage über das Messegelände getigert. Heute tun mir die Füße weh, so dass ich einen Schreibtischtag einlege, bevor ich abends der Lesung einer guten Freundin beiwohnen werde.

Zu dieser Messe ist beim Verlag Romantruhe in der Anthologie Dark Creature (ISBN 978-3-86473-277-5) der Horror-Website Geisterspiegel.de meine Ballade Der Knappe von Schloss Champtocé erschienen. Die Sammlung enthält Horror-Erzählungen, die nicht ausschließlich fantastisch sind, sondern vielmehr eine historische Grundlage besitzen.

Buchcover Dark-Creature

In meiner Ballade geht es um den hundertfachen Kindermörder Gilles de Rais, der im 15. Jahrhundert erst ein Volksheld des Hundertjährigen Krieges gewesen war. Ich habe mich bemüht, die Ballade ganz im Sinne der klassischen Regeln und Formen zu verfassen. Zum Anfüttern hier zwei der 37 Strophen:

„Ein Fürst ist einem Bauern gleich,
Der baut am Feldrand Schanzen,
Damit sein Volk gedeiht im Reich.
Sein Volk, das sind die Pflanzen.
Hier pflügt er kreuz und quer das Land
Und bildet rohe Häufel.
Das ist kein Mensch mehr mit Verstand
Den lenkt nicht Gottes milde Hand;
Den lenkt ein finstrer Teufel!

Wenn nun der Fürst des Teufels ist
Und tötet statt zu schützen,
Dann darf man, wie man’s wohl ermisst,
Nicht seine Herrschaft stützen.“
Sein Fatum brachte Pierre zum Ort;
Er kann sich nicht verkriechen.
Nun gilt nur eins, ein einzig Wort:
Verübe den Tyrannenmord!
– Wie dereinst bei den Griechen.

Links
http://www.geisterspiegel.de/
http://www.romantruhe.de/
http://www.leipziger-buchmesse.de/

Top-Five-Liste von Spendenmöglichkeiten

Um Weihnachten steht das Geben im Vordergrund. Wir suchen die passenden Geschenke für unsere Freunde und Familienangehörigen. Und wir beben still in freudiger Erwartung, auch etwas Kleines geschenkt zu bekommen. Für Kinder ist das etwas wichtiger als für Erwachsene. Aber auch wir Abgeklärteren können uns noch über freundliche Gaben freuen. Mittlerweile schon gute Tradition ist es auch, um Weihnachten denen abzugeben, die man vielleicht nicht immer ganz direkt am eigenen Wohnzimmertisch sitzen haben möchte, deren Not man aber doch anerkennt.

Aus diesem Anlass möchte ich meine persönliche Top-Five-Liste an Spendenkonten für diese Jahreszeit (aber auch den Rest des Jahres) nennen. Es ist keine Rangfolge. Alle fünf Organisationen haben unsere Unterstützung verdient:

  • Brot für die Welt – Der Entwicklungsdienst der evangelischen Landeskirchen leistet seit 58 Jahren vorbildliche Hilfe zur Selbsthilfe in den Ländern der Dritten Welt. Als Pastorensohn begleiten mich die Bilder und Plakate von Brot für die Welt mein gesamtes Leben. Motto der diesjährigen Aktion: Satt ist nicht genug!
    http://www.brot-fuer-die-welt.de/
  • Amnesty International – Nur wenig jünger ist der in London gegründete Verteidiger der Menschenrechte. AI beobachtet, prangert an und klopft auch in Deutschland der Verwaltung auf die Finger, der sie in diesem Jahr ein mancherorts rassistisches Vorgehen bescheinigte.
    http://www.amnesty.de/
  • SOS-Kinderdörfer – Die Hermann-Gmeiner-Stiftung ist nicht nur im deutschsprachigen Raum tätig. In Österreich begann 1949 die wichtige Arbeit, die Kindern ein sicheres Zuhause bietet. Heute gibt es SOS-Kinderdörfer weltweit. Gerade wird ein neues im syrischen Damaskus aufgebaut.
    http://www.sos-kinderdoerfer.de/
  • Ärzte ohne Grenzen – Aus Paris stammen die 1971 gegründeten Médecins Sans Frontières. Sie liefern Hilfsgüter ins zerstörte Aleppo und retten in Seenot geratene Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. DAs sind natürlich nur zwei prominente Beispiele für die umfangreiche Arbeit der MSF.
    https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/
  • Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“ – Selbstverständlich kann sich die VILLA nicht mit den vorher genannten Riesen messen. Was aber nicht heißt, dass die Arbeit des Hause zu vernachlässigen wäre. Die soziokulturelle Arbeit war schon immer wichtig. Zur Zeit steht auch sie unter dem Stern der Fluchtbewegungen. Sprachkurse unabhängig vom Aufenthaltsstatus, Möglichkeiten der Begegnung und seit neuestem auch die wissenschaftlich Aufarbeitung der Auswirkungen der Migration im Projekt New Forms of European Citizenship in the Era of Migration.
    http://villa-leipzig.de/
    https://it.surveymonkey.com/r/KVRTTYB – zur Umfrage im Rahmen des besagten Projekts.

Bandmarathon und Spendenrallye

Gestern Abend führten wir in der VILLA den 6. Bandmarathon durch: sage und schreibe 14 Bands spielten von 17:00 Uhr an bis in das Wochenende hinein. Mit dabei waren sehr junge Bands, die ihre ersten drei, vier einstudierten Songs einem hauptsächlich familiär geprägten Publikum präsentierten, aber auch bereits erfahrene Bands, die ernsthaften Jazz spielten.

Mich hat eine Band besonders beeindruckt: Emerge aus Eilenburg. Vom Alter lagen sie wohl im jüngeren Mittelfeld. Aber Phillip, der Gitarrist und Sänger, spielte seine Riffs und Soli auf so routinierte Weise, dass es wirklich eine wahre Freude war. Wenn jemand mit Leidenschaft an der Gitarre frickelt, vernachlässigt er oft die Stimme. Doch Phillips Gesang kann sich absolut hören lassen. Episch und ein wenig melancholisch legte sich seine Stimme über den scharfen und kantigen Sound der Gitarre. Der Bassist und der Schlagzeuger standen ein wenig im Hintergrund; aber auch sie lieferten solide Leistungen ab. Ich war richtig gehend entrückt bei einigen ihrer eigenen Songs. Und Seven Nation Army als Zugabe war ein würdiger Abgang!

20160527_210323

Ich habe nur schnell ein unscharfes Bild mit meinem Smartphone gemacht, damit ich mich an das Konzert erinnere. Ich denke, wir können gespannt sein auf die weitere Entwicklung von Emerge. Ihre nächsten geplanten Auftritte kann man hier sehen: http://emerge-eb.de/auftritte.php

Ich kam auch kurz auf die Bühne, nicht um Musik zu spielen, sondern um die Anwesenden auf unsere Spendenrallye aufmerksam zu machen. In noch zwei Etappen kämpfen verschiedene Projekte unter dem Dach der VILLA um die Gunst der privaten Zuwendungsgeber. Auch der VILLA-Keller mit seinen Musikprojekten ist mit dabei: http://villa-leipzig.de/spendenrallye

Katholikentag in Leipzig

Gestern Abend wurde in Leipzig der 100. Deutsche Katholikentag mit einem Gottesdienst auf dem Marktplatz eröffnet. Ich war ab 18:00 Uhr mit dabei. Vom Gottesdienst habe ich nicht so viel mitbekommen, da der Markt übervoll war. Doch im Vergleich zu den unerfreulichen Legida-Demos waren hier so viele freundliche Menschen, dass es eine Freude  war, mit dabei zu sein.

Das Motto des Katholikentages lautet: Seht, da ist der Mensch. Wir kennen den Satz aus der Passion Jesu. Pilatus weist die pöbelnde Menge mit dem ecce homo auf den Schmerzensmann hin. In der Zeit von Flüchtlingskrisen und Demonstrationen gegen schutzsuchende Menschen sowie Anschlägen auf Asylbewerberheime ist das Motto gut gewählt.

Leider sind einige Leipziger nicht sehr gastfreundlich gegenüber den Besuchern des Laientreffens. Ich bin erstaunt und bang erschüttert, dass gerade aus der Gruppe der No-Legida-Fraktion, der ich mich ja allgemein verbunden fühle, einige unpassende und beleidigende Bemerkungen und Postings zu finden sind. Das können wir doch besser, oder? Den Besuchern möchte ich gern entgegen rufen: „Willkommen in Leipzig! Bitte lasst mich mit den Atheisten nicht allein!“

Heute war ich im Zentrum Regenbogen, das in meiner Kirchengemeinde untergebracht ist. 18:30 Uhr besuchte ich meine vertraute Friedenskirche zu einem Abendgebet der Gruppe Homosexuelle und Kirche. Schön!

Links
https://www.katholikentag.de/
http://www.huk.org/
https://www.facebook.com/HuK.eV
http://www.frei-und-fromm.de/der Vollständigkeit halber noch dieser Link zu einer Initiative innerhalb der sächsischen Landeskirche, Carsten Rentzing zum Trotz („Der alt böse Feind, mit Ernst er’s jetzt meint …“)

Meine liebsten dunklen Bands

In Leipzig hat das Wave-Gotik-Treffen hat begonnen – zum 25. Mal. Das erste habe ich 1992 gerade verpasst; denn ich bin erst im Sommer nach Leipzig gezogen. Von da an war ich aber auf immer wieder unterschiedliche Art mit der VILLA und dem WERK II verbunden, die ja zu den Keimzellen des WGT gehören.

Ich bin niemals ein Gruft im klassischen Sinn gewesen, hatte aber Gruft-Freunde. Und ich interessiere mich für Fantasy und klassischen Horror. Das ist auch wieder ein Berührungspunkt. Zur Feier des 25. WGT möchte ich mein CD-Regal durchgehen und eine Top-Five-Liste meiner liebsten dunklen Bands präsentieren, inklusive Anspieltipp. Natürlich wieder ohne Anspruch auf Vollständigkeit und völlig undogmatisch und in zufälliger Reihenfolge.

  1. Nick Cave & the Bad Seeds – Auf Nick Cave bin ich in meinen letzten zwei Schuljahren gestoßen. Der Ship Song war gerade als Single erschienen. Die Entwicklungen der letzten Jahre habe ich nicht mehr so verfolgt. Aber rückwärts bis zu seinen Anfängen ist er für mich interessant geblieben. Anspieltipp: People ain’t no good
  2. The Cure – Ich weiß tatsächlich überhaupt nicht, was Robert Smith in den letzten 10 bis 15 Jahren gemacht hat. Die Bloodflowers hatte ich noch einmal gehört, aber die haben mich nicht überzeugt. Die frühen „punkigen“ Cure sind auf jeden Fall die besseren. Die erste Single: Killing an Arab
  3. In the Nursery – Sie tauchten recht früh als eine der vielen Gruftbands auf Mixtapes auf. Dann hatte ich sie aus den Augen verloren. Jahre später sind sie mir mit Filmmusik zu klassischen Stummfilmen wieder begegnet. Der Anspieltipp ist daher auch gleich ein Filmtipp: Man with a Movie Camera
  4. Joy Division – Eigentlich war das gar nicht meine Musik. Und trotzdem hat sie mich bis heute nicht mehr losgelassen. Wie viel Frust kann man in ein Lied packen? Joy Division haben da Maßstäbe gesetzt. Anspieltipp: Iceage
  5. The Sisters of Mercy – Ich habe sie immer als die Popstars der Gruftszene empfunden. Mir gefielen die Anspielungen auf Leonard-Cohen-Texte. Ich habe sie lange nicht gehört. Gerade bin ich erstmal zu Wikipedia gegangen, um zu checken, ob es Andrew Eldritch überhaupt noch gibt. Anspieltipp: Something Fast

10 Jahre Blindgänger – Das Doppelkonzert im Bandhaus Leipzig

Wenn sich 16-Jährige zu einer Band formieren, mögen sie glauben, einen Bund fürs Leben geschlossen zu haben. Doch oft ist dann schon die nächste Freundin wichtiger als die Bandproben, und spätestens der Schulabschluss, die Ausbildung oder der neue Job bedeutet das Aus für das ehrgeizige Projekt. Welche Band überlebt auch nur fünf Jahre?

Mit den Blindgängern stand am Freitag und wieder am Sonnabend eine Gruppe von Musikern vor den jeweils rund 150 Zuschauern, die ihre Ideen nun schon seit zehn Jahren mit Überzeugung, Verve und der nötigen Chuzpe vertreten – und mit geradlinigem Rock ’n’ Roll unterschiedlicher Subgenres.

Zehn Jahre Blindgänger. Darauf kann man schon stolz sein. Doch es verleitet die Fünf nicht zur Hybris. Deshalb nutzten sie ihr Doppelkonzert zum Bandgeburtstag nicht zur ausgelassenen Selbstbeweihräucherung, sondern vielmehr, um sich in der Musiklandschaft der härteren Töne zu verorten. Das Bandhaus der Bandcommunity Leipzig ist dafür genau der richtige Ort. Beide Abende liefen nach der gleichen Dramaturgie: ein Anheizer zu Beginn, dann die immer noch jugendlichen Jubilare und schließlich jeweils ein Headliner, der deutlich macht, dass sich die Blindgänger ganz und gar nicht überschätzen.

20160506_221143

Am Freitag eröffnen Störfall das Feierwochenende mit solidem Metal-Punk und die Crushing Caspars aus Rostock lassen bis Mitternacht mit dem von ihnen geprägten Baltic Sea Hardcore das Bandhaus wackeln. Zum Sonnabend machen die Stoner Shotgun Valium aus Erfurt den Anfang. In tiefster Nacht geben sich zum Abschluss die Nitrogods die Ehre: Harter Rock mit Anklängen von Bluesrock und Psychobilly. An beiden Abenden spielen die Blindgänger an zweiter Stelle. Und an beiden Abenden haben sie völlig unterschiedliche Setlists. Da zeigt sich die umfangreiche Bandgeschichte. Sie sind die zehn Jahre eben alles andere als untätig gewesen.

Nur ein Lied wiederholt sich: „Da faucht der Aal“ von dem im Herbst 2012 erschienenen Album „Antrieb“. Würde dieser Teil der Musikszene in Singleauskopplungen denken, wäre das wohl ihr Top-Seller. Der Titel kommt von einer Äußerung des Techniker-Titan und Anker Urgestein Flori, der die Blindgänger beim Courage Jugendfestival 2011 ins Herz geschlossen hatte. Flori starb 2014 völlig überraschend. Hier war ihm schon zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt.

20160506_222208

Die Spielfreude ist den fünf jungen Männern immer anzumerken. Im Hintergrund sitzt Das Uhrwerk und gibt den Takt vor. Bereits nach wenigen Liedern spielt er mit freiem Oberkörper. Der Bass wird in vielen Bands vom ruhigsten und trockensten Typen gespielt. Nicht so bei den Blindgängern. Marv Vader zeigt in jedem Augenblick, wie Hardrock der späten 70er und frühen 80er gespielt werden muss. Nach dem Konzert habe ich selbst einmal versucht, so breitbeinig zu stehen und headbangend einen imaginären Bass zwischen meinen Beinen baumelnd zu spielen. Es ist schier unmöglich, so den Takt zu halten, aber Marv gelingt das spielend. The Holy Matze und Mr. Longneck an den Gitarren geben dem Sound der Band, was er für heutigen Rock braucht – die Mischung aus ständigem und harten Schlag und aufjaulenden Spitzen. Schließlich El Rich, der als Sänger eine echte Rampensau von großem Format ist. Zwischen den Songs gibt er noch ein paar Sprüche, widmet die Hälfte des Konzerts dem jüngst verstorbenen Lemmy, und zwischen den Schlucken aus der Bierflasche spuckt er auch mal ins Publikum. Ein paar Tropfen landeten auch auf meinem Gesicht. Nun bin ich ein Gesegneter des Punkrock.

Ich denke gern in Systematiken: Hard Rock, Heavy Metal, Punk, Hardcore. Nach der genauen Musikrichtung der Band gefragt, antwortet mir El Rich nach dem Auftritt: „Mir ist egal, in welche Schublade wir gesteckt werden. Hauptsache die Schublade ist in der Nähe des CD-Players.“ – Das muss ich wohl so hinnehmen.

20160506_224001

Seit zehn Jahren gibt es diese Band. Seit zehn Jahren beobachte ich ihre Entwicklung, mal näher dran, mal weiter weg. Aber was ich an diesem Wochenende gehört habe, überzeugt mich. Sie haben einen weiten Weg zurückgelegt, von den ersten Songs im Proberaum des Soziokulturellen Zentrums „Die VILLA“ über den Sieg beim Bandwettbewerb zum Courage Jugendfesttival bis zum heutigen Jubiläum. Und jetzt möchte ich die Blindgänger auf den großen Festivalbühnen sehen. Wir würden alle gewinnen!