Mein Vater ist kein richtiger Mann gewesen. Das ist ein Waschlappen.
Näheres zum Projekt erfahren Sie unter: http://www.vaterbilder.de/
Mein Vater ist kein richtiger Mann gewesen. Das ist ein Waschlappen.
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Ich habe mich bisher kaum mit der Sportfotografie beschäftigt. Hauptsächlich kennt man von mir Bühnenfotos von Rockbands oder ganz stille Porträts. Aber mit dem FC Mohajer Leipzig, der von Afghanen gegründet wurde, macht es mir viel Freude, das Gebiet der Sportfotografie zu erkunden. Und heute noch besonders; denn sie haben Grünau mit 12:1 eine echte Packung gegeben. Da darf man jubeln. Vergessen möchte ich aber auch nicht den einen grünauer Spieler, der sich sein Knie verdreht hat und vom Rettungssanitäter abgeholt werden musste. Ich denke, wir alle wünschen ihm aufrichtig alles Gute und eine schnelle Genesung!
Ich poste hier die Bilder in zeitlicher Reihenfolge. Man sieht ganz gut das Warmspielen, die 1. Halbzeit, Posieren beim Pausieren und die 2. Halbzeit. Weitere Bilder habe ich im Querformat. Die muss man gedanklich irgendwie dazwischen setzen.
Einige Torschüsse habe ich erwischt. Aber besonders schön ist eine Vorher-nachher-Aufnahme, die ich hier gemeinsam mit einem schönen Zweikampf und einem Test als Torwart in der Halbzeitpause zeigen möchte:
Bereits zum vierten Mal veranstaltete heute die Initiative Weltoffenes Gohlis gemeinsam mit dem Roten Stern Leipzig und dem Bürgerverein Gohlis e.V. das Interkulturelle Fußballturnier auf den Trainingsplätzen hinter dem Stadion des Friedens.
Ich bin hingegangen, um meine Fähigkeiten im Bereich Sportfotografie zu testen. Bilder dieser Art mache ich ja doch recht selten. Aufgefallen ist mir schnell die Mannschaft des FC Mohajer Leipzig, deren Spieler alle aus Afghanistan stammen. Sie sind nämlich in ihren Vereinstrikots gestartet. Dadurch fallen sie auf meinen Bildern gleich ins Auge. Der Name Mohajer ist Dari (afghanisches Persisch) und bedeutet Flüchtling.
Später habe ich mich mit ihnen in einer Spielpause noch unterhalten. Es sind sehr interessante und freundliche Menschen. Tja, und schließlich haben genau sie auch den ersten Platz errungen. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Und hier noch ein paar Bilder, die wirklich ins Quadrat gepasst haben:
Noch bis zum Sonntag ist die Ausstellung PEACE is POWER im Museum der Bildenden Künste zu sehen. Es ist die umfangreichste Werkschau von Yoko Ono, die bisher für ein deutsches Museum zusammengestellt wurde. Vom 04.04. bis zum 07.07. teilte sich die berühmte Konzeptkünstlerin den Raum mit der Leipziger Bürgersammlung.
Das hat – im kunstwissenschaftlichen Diskurs – ein höchst interessantes Spannungsfeld abgesteckt, in dem auch vom klassischen Gemälde mehr aktueller Bezug eingefordert wird, und von jedem konzeptuellen Stück mehr Beständigkeit.
Besonders frapierend ist da wohl die Arbeit Add Colour Painting (Refugee Boat), bei dem die Besucher aufgefordert sind, einen weißen Raum mit einem geweißten Flüchtlingsboot Farbe zu geben und sich somit am Werk selbst zu beteiligen. Eine Etage darüber sollen die Besucher durch zwei italienische Münzfernrohre nach den für uns unsichtbaren Menschen Ausschau halten, die in kleinen Booten zu uns kommen, um Schutz zu suchen.
Der Mensch, bedroht durch globale Kriege und häusliche Gewalt, seine Verletzlichkeit, sein Überlebenswille, sein Streben nach Heilung steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung, gemeinsam mit der titelgebenden Kraft des Friedens, der Liebe und der Schönheit. Ein kleines Stück vom Himmel konnte man mit nachhause nehmen, in Form eines Puzzlestücks aus einem deutschen Soldatenhelm. Im Café des Museums konnte man Schach spielen, aber ohne dieses polarisierende Schwarz-weiß-Denken. Dass man irgendwann im Spiel durcheinanderkommt, was Freund und Feind und Frontverlauf betrifft, ist – so denke ich mir – wohl intendiert.
Die Stücke mit dezidierter Publikumsbeteiligung sind nach drei Monaten Ausstellungsbetrieb natürlich schon reichlich genutzt, benutzt, abgenutzt. Das soll so sein. Ich habe heute nicht nur Yoko Ono bestaunt, sondern wohl auch Tausende ihrer Besucher – Verehrer und Kritiker. Wieder einmal hat mich Yoko Ono begeistert, zum Lachen gebracht, zum Weinen und vor allem zum Nachdenken. Vielen Dank!
Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Daher konnte ich nur mit meinem Smartphone fotografieren.
Links
https://artfacts.net/artist/x/74 – Artfacts über Yoko Ono
https://mdbk.de/ – Museum der Bildenden Künste Leipzig
Geerbt habe ich von meinem Vater die Geheimratsecken. Bei Charaktereigenschaften ist es schwierig.
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Der Bandmarathon ist mittlerweile zu einer Institution geworden. Hier zeigen die Bands, die von den VILLA-Coaches unterstützt werden, woran in den letzten Monaten gearbeitet haben. Und das konnte sich gestern Abend im VILLA-Keller mal wieder hören lassen. Mir persönlich hat die Jam-Session am Ende des Abends besonders gefallen, weil ich selbst auch auf die Bühne konnte, um mit einigen der jungen Musiker gemeinsam zu spielen. Besonderen Dank an dieser Stelle an die Band Deep in Moon aus Döbeln und an Bastian.
Die letzten beiden Bilder sind übrigens nicht von mir, sondern von Brian, der das Modell mal ausprobieren wollte.
Manchmal denke ich, der Typ ist 46, der kann auch so langsam mal ein bisschen ruhig und erwachsen werden.
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Die VILLA in Leipzig ist als Soziokulturelles Zentrum das Dach, unter dem viele verschiedene Projekte laufen. Seit vier Jahren präsentiert die Spendenrallye eine bunte Auswahl dieser Projekte, welche gerade die Unterstützung durch Spenden besonders nötig haben. Gedacht ist das als ein spielerisch-sportlicher Wettbewerb, bei dem am Ende alle geförderten Projekte gewinnen – und damit eben auch alle Menschen, die in den Projekten mitarbeiten.
In der VILLA liegt ein Flyer aus, der die neun Projekte der 4. VILLA-Spendenrallye vorstellt. Vom 22.05. bis zum 26.06. kann gespendet werden auf der Website der VILLA.
Am kommenden Montag ist der Ramadan zur Hälfte rum. Mit vielen muslimischen Freunden spüre auch ich als Christ, dass dies eine besondere Zeit ist. Häufig überdeckt allerdings das europäischen Staunen über die sportliche Leistung des totalen Verzichts den Blick auf die theologische und zwischenmenschliche Bedeutung des Fastenmonats.
Ich fülle dieses Defizit mit einer ansatzweise kulturwissenschaftlichen aber dann doch nicht systematischen Betrachtung der kommerziellen Welt: Werbung im Ramadan.
Es ist wohl zu vergleichen mit der Werbung in der Advents- und Weihnachtszeit. Für die festliche Zeit der westlichen Welt produzieren Unternehmen spezielle Werbespots, die vereinzelt das christliche Geschehen, vor allem aber Gemütlichkeit und die Figur des Weihnachtsmanns zum Thema haben. Am Ende eines solchen Spots wünscht das Unternehmen seinen Kunden – oder auch dezidiert allen Menschen – eine frohe, besinnliche, friedliche Weihnachtszeit.
Hier möchte ich ein paar Videos des Ramadan 2019 vorstellen. Ich kommentiere sie nicht großartig; nenne nur kurz Marke bzw. Produkt bzw. was mir am Spot auffällt.
Zain, das Telekommunikationsunternehmen aus Kuwait hat bereits eine lange Tradition von Ramadan-Werbespots epischen Ausmaßes. Vor zwei Jahren habe ich bereits darüber geschrieben. In diesem Jahr geht es um die Gemeinsamkeiten von Christen und Muslims. Um ehrlich zu sein: dieser Spot ist auch der Grund für meinen heutigen Blog-Eintrag.
Weitere Videos von Zain: https://www.zain.com/en/media-center/video-gallery/
BMW muss ich wohl nicht vorstellen. BMW Middle East stellt uns die Geschichte von zwei Brüdern vor. Und gibt dem Zuschauer mit auf den Weg: Vergebung erhellt den Weg, der vor uns liegt.
https://youtu.be/z2OZEgVeyZ8
Coca-Cola hat in diesem Jahr einen kürzeren Ramadan-Spot produziert. Aber schön ist er trotzdem.
Hyundai hat gleich für jede Woche des Ramadan einen anderen Film produziert – unter dem Motto: together on the path of blessings with hyundai. Wir sehen, Kinder dürfen selbstverständlich auch im Ramadan tagsüber essen.
Das Interessante bei der Tunisie Telecom ist wohl, dass beim Fastenbrechen alle Gäste ihr Handy in einem Korb ablegen, bis sie merken, dass man darauf auch Gesellschaftsspiele kann.
https://youtu.be/eDmobv6PrPw
Bei Big Bazaar, einer Einzelhandelskette aus Indien, sehen wir eine muslimische Ärztin, die ihr Iftar-Mahl verschiebt, um das Kind einer hinduistischen Mutter zu entbinden.
Beim indischen Automobilhersteller Tata Motors bedanken sich die Kinder der Grundschule bei ihrem Busfahrer.
https://youtu.be/D_hmPhJp4tY
Zum Abschluss noch etwas Leichtes vom pakistanischen Speiseöl Mezan.
Dadurch dass ich zu meinem Vater keinen Bezug habe, kenne ich auch meine möglichen Halbgeschwister nicht.
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