Schlagwort-Archiv: 2026

Kalender 2026-05

Gott stellt Abraham
Auf eine schwere Probe:
»Opf’re deinen Sohn!«

Doch hat der Erzvater nun
Bestanden oder gefehlt?

Abraham (2. Jt. v. Chr.); Stammvater Israels, Symbol des Glaubens und des Gehorsams gegenüber Gott; seine Opferprüfung prägt das Bild des „Glaubensvaters“ bis heute.
Bildvorlage: »Die Opferung Isaaks«, Michelangelo Merisi da Caravaggio, ca. 1603, Uffizien, Florenz.

Mein Kalender für 2026 stellt unter dem Titel “Heilige” wichtige Menschen des Glaubens vor – aus allen drei Religionen der Abrahamitischen Ökumene. Die Collagen bestehen vollständig aus Artikeln und Anzeigen der Wochenzeitung »Die Zeit« und des Zeit-Magazins. Natürlich wurden die Artikel vorher gelesen.

Kalender 2026-04

Ihr Haar.
Ihr ebenholzfarbenes Haar,
Offen, auf ihre Schultern fallend,
Diese fast bedeckend.
Halb vor Scham
Und halb aus Freiheitsdrang.

Ihre Augen.
Ihre nussbraunen Augen,
Groß, keine Treue heuchelnd,
Diese missachtend.
Trotz des Ekels
Und trotz der Drohungen.

So steht sie vor mir,
Die Sünderin!
Ganz Mensch,
Und doch ein bisschen mehr.

Maria aus Magdala (1. Jh.); Zeugin der Auferstehung Jesu; in der christlichen Überlieferung als Büßerin, Jüngerin und Verkünderin des Ostermorgens verehrt. Bildvorlage: Yvonne Elliman (*1951) als María Magdalena in Jesus Christ Superstar, Regie Norman Jewison, 1973, USA.

Mein Kalender für 2026 stellt unter dem Titel “Heilige” wichtige Menschen des Glaubens vor – aus allen drei Religionen der Abrahamitischen Ökumene. Die Collagen bestehen vollständig aus Artikeln und Anzeigen der Wochenzeitung »Die Zeit« und des Zeit-Magazins. Natürlich wurden die Artikel vorher gelesen.

Kalender 2026-03

Eines Tags nach langem Fasten
Trat ein Engel auf mich zu.
Gleich vergaß ich Alltagslasten;
Über mich kam Seelenruh.

Und der Engel sprach: »Zu Ehren
Unsrer höchsten Majestät
Soll ich dich die Wahrheit lehren,
Die verfälscht in Büchern steht.«

Darauf redete er Stunden
Und ich lauschte jedem Wort.
Dass auch dein Herz soll gesunden,
Trage ich die Botschaft fort.

Mohammad (um 570 – 632); Prophet des Islam; in der Offenbarung des Korans durch den Engel Gabriel berufen, die Botschaft der Einheit Gottes zu verkünden. Bildvorlage aus: »Siyer-i Nebi«, Mustafa ben Yusuf, Erzurum, 1388, hier: »Prophet Mohammad gibt dem neu geborenen Imam Ali seinen Namen«, eine von 814 Miniaturen von Lütfi Abdullah zu diesem Buch, 1595, Istanbul. Üblicherweise wird der Prophet ohne Gesicht dargestellt.

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Kalender 2026-02

Agathenzettel
In einem Riss im Türsturz
Noch vom Vormieter

Hl. Agatha (um 230 – 251); sizilianische Jungfrau und Märtyrerin, Schutzheilige gegen Feuer und Krankheit; ihr Name lebt in alten Haussegen fort, den sogenannten Agathenzetteln.
Bildvorlage: »Agatha von Sizilien, Gemäldezyklus für die Kameliter Kollegiatskirche San Alberto in Sevilla«, Francisco de Zubarán, ca. 1630–1633, Musée Fabre, Montpellier.

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Kalender 2026-01

Soldat, sei sanftmütig
Erkenne echte Erhabenheit
Bedenke binärer Bedingungen
Akzeptiere alle Alternativen
Sei stets standhaft
Trinität triumphiert total
Ideale Integrität inspiriert
Anmut atmet Absolutheit
Notwendigkeit neidet nichts

Hl. Sebastian (3. Jh.); römischer Offizier und geheimer Christ; unter Kaiser Diokletian wegen seines Glaubens mit Pfeilen durchbohrt – Sinnbild der Treue und Standhaftigkeit.
Bildvorlage: Agnolo di Cosimo di Mariano, genannt Bronzino, »Portrait eines jungen Mannes als Sankt Sebastian«, ca. 1533, Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid.

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Kalender 2026-Titel

Der Kalender für 2026 ist fertiggestellt. Es geht um Heilige. Allerdings deute ich den Begriff etwas weiter und freier. So findet sich unter meinen Heiligen auch Martin Luther, der große Kritiker der katholischen Heiligenverehrung. Im Sinne der Abrahamitischen Ökumene habe ich auch alttestamentliche Personen und Mohammad in den Kreis der Heiligen aufgenommen. Die Titelheilige des Kalenders ist Perpetua. Die präsentiere ich schon heute:

Das Leid der Welt will nimmer schwinden,
Voll Bangen schauen wir gebannt voraus.
Krieg, Hunger, Tod – oh, weh! in allen Winden
Umweht uns tiefe Angst, befällt uns Graus.

Ganz ohne Furcht ergab sich die Perpetua
Ins dunkle Schicksal und des Henkers Hand.
Geleitet wohl von ihren Träumen wunderbar
Aus alten Schriften ist uns das bekannt.

Ach, diese Festigkeit und Sicherheit im Glauben,
Die mag so manchem fehlen (wie auch mir).
Doch sollten Sorgen dir die Nachtruh rauben,
Sprich nur ein Wort – wir teilen sie mit dir.

Hl. Perpetua (um 181 – 7. März 203); junge Mutter aus Karthago, mit ihrer Gefährtin Felicitas zum Tod durch wilde Tiere verurteilt; eine der frühesten Märtyrinnen, deren Bericht teilweise eigenhändig überliefert ist. Bildvorlage aus: Wilhelm Auer von Reisbach, »Illustrierte Heiligen-Legende für Schule und Haus. Mit Bild, Leben eines Heiligen, Lehre und Gebet für jeden Tag des Jahres«, Carl August Seyfried & Comp., 1890, München

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