Zum letzten Mal wurde gestern der Taro-Pokal auf dem Sportplatz der Tarostraße ausgetragen. In wenigen Wochen wird das Feld eingeebnet, um einem Schulneubau Platz zu machen. Sechs Mannschaften waren am Start. Der FC Mohajer Leipzig hat den zweiten Platz belegt. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger des Pokals RTK!
Auf der Website https://cogt.de/ findet ihr mehr Bilder vom Turnier, auch wie gehabt von den Spielern in Aktion.
Noch bin ich in London. Und hier habe ich einen wunderbaren Film gesehen. Er heißt Three Thousand Years of Longing. Regie führte George Miller, der auch für die Mad-Max-Reihe verantwortlich zeichnet; genau dort liegt auch schon das Problem. Aber davon später mehr.
Tilda Swinton spielt eine einzelgängerische Literaturwissenschaftlerin, die bei einem Aufenthalt in Istanbul ein kleines Glasfläschchen auf einem Basar ersteht. Bei dessen Reinigung im Hotelzimmer zerbricht der Verschluss und heraus kommt ein Dschinn gespielt von Idris Elba.
Kinoplakat
Nun entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz besondere Spannung. Der Dschinn bietet seiner Befreierin die obligatorischen Wünsche. Die Literaturwissenschaftlerin kennt die alten Geschichten und weiß, dass die Erfüllung solcher Wünsche doch so leicht ins Unglück führen kann und wähnt sich wunschlos glücklich. Der Dschinn erzählt seine titelgebende 3000-jährige Lebens- und Leidensgeschichte.
Es ist oberflächlich ein Film über Wünsche, das Verlangen, die Liebe. Schon das muss viele Zuschauer enttäuschen. Denn nachdem George Miller gerade mit dem vierten Mad-Max-Teil Fury Road viel Action und Spezialeffekte abgeliefert hat, sind Zuschauer und Londoner Filmkritiker gleichermaßen verwirrt bzw. enttäuscht.
Ich sehe in diesem Film über die Liebe hinaus ein anderes wichtiges Thema: das Verhältnis zwischen Orient und Okzident. Schon auf dem Flug Richtung Istanbul liest Tilda Swintons Charakter The Prophet von Khalil Gibran. Dieser libanesich-US-amerikanische Dichter ist bereits ein Sinnbild für die ost-westliche Verständigung. Die Geschichte des Dschinns beginnt am Hofe des biblischen Salomo, der als Sulaiman auch im Koran als weiser König und Prophet verehrt wird. Im modernen London schließlich kommt der östliche Dschinn nicht gut zurecht und führt quasi eine Art Fernbeziehung mit der westlichen Literaturwissenschaftlerin.
Die Kritiker in England vermissen einen roten Faden, andere wollen mehr Action, den Miller so gut auf die Leinwand bringen kann. Das kann ich nicht so bestätigen. Es gibt zwar in den Rückblicken auf die Geschichte des Dschinns auch ein paar nette Spezialeffekte. Bei Lichte besehen ist es aber ein Kammerspiel mit zwei hervorragenden Schauspielern. Die literarische Vorlage lieferte A. S. Byatt, von der ich noch nichts gelesen habe. Nach dem Film hat aber meine Tante ihren Bücherschrank für mich geöffnet. Ich werde nacharbeiten! Die Kurzgeschichte heißt The Djinn in the Nightingale’s Eye, was ein wunderschöner Titel ist.
Am letzten Wochenende ist meine Mutter 80 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass versammelte sich die Familie in Hildesheim, der Geburtsstadt der Geschwister Williges. Fotografisch ging es mir an diesem Wochenende mehr um die Familie, vor allem um meine beiden Neffen. Da aber jeder selbst bestimmen soll, wie tief sein digitaler Fußabdruck wird, gibt es bei diesem Blogeintrag keine Familienfotos.
Zuerst möchte ich den Blick aus unserem Hotel vorstellen. Das Parkhotel Berghölzchen steht auf dem Moritzberg und zeigt uns die Stadt durch einen Schleier wuchernden Grüns. Die Bäume geben den BLick frei auf vier der vielen wunderschönen Kirchen Hildesheims: St. Andreas, Dom St. Mariä Himmelfahrt, St. Lamberti und St. Godehard.
Die weiteren Bilder stammen aus dem Familienpark Sottrum, in der Nähe von Hildesheim, wo wir den Sonntag verbracht haben. Dieser Freizeitpark bräuchte eigentlich eine ganz ausführliche Besprechung, für die ich leider gerade keine Zeit habe. Es gibt dort keine elektrischen Fahrgeschäfte und doch ist für jedes Alter – vom Kleinkind bis zu den Großeltern – etwas dabei in einem wilden und geistreichen Sammelsurium.
Auch das letzte Bild zeigt ein Element aus diesem Familienpark zum Thema Perspektiven auf das Leben. Mit im Bild sind meine Eltern, die über den modernen Begriff des Framings diskutieren.
Der FC Mohajer Leipzig e.V. war am Karsamstag zu Gast bei den Forster Löwen. Auch sie sind ein Team, in dem hauptsächlich Afghanen spielen. Auch sie gehören zum Projekt Integration durch Sport des DOSB, bzw. der Brandenburgischen Sportjugend und des Landessportbundes Sachsen.
Es ist nicht so einfach, den richtigen Augenblick für ein Foto oder eine Fotoreihe abzupassen. Oft denke ich, dass jetzt was Großartiges kommt, und dann passiert gar nichts. Und von den zehn Toren des Tages (wir haben 6:4 gewonnen) habe ich gerade mal zwei für die Ewigkeit bewahren können. Die Folge aus zwei Bildern zeigt leider kein Tor, aber eine wunderbare Chance mit großem Einsatz.
Schwierig ist es übrigens auch, ein ordentliches Mannschaftsbild zu schießen. Einer blinzelt immer. Und manchmal geht jemand schon wieder, während ein anderer gerade noch ankommt. Aber die meisten Spieler sind drauf und gut zu erkennen.
Heute war das letzte Training dieser Wintersaison auf dem Hartplatz. In der kommenden Woche werden wir endlich wieder auf dem Grün spielen. Darauf freut sich schon die ganze Mannschaft.
Im Netz am Spielfeldrand hatte sich ein Greifvogel verfangen. Er muss schon einige Zeit dort gelegen haben; denn er ließ sich sehr ruhig von uns helfen. Bis zum Ende des Trainings sahen wir ihn über uns kreisen. Deshalb heute nur Bilder mit Vogel.
Heute vor einem Jahr haben wir das BolBolani in Eutritzsch eröffnet. Und was für ein bewegtes Jahr das war! Wir haben den Stadtteil und seine Bewohner kennenlernen dürfen. Wir wurden freundlich in die Nachbarschaft aufgenommen und haben Stammgäste und Freunde gewonnen.
Ein Jahr BolBolani. Ein wichtiges Kapitel unserer Geschichte ist damit abgeschlossen. Wir schlagen mit dem zweiten Jahr ein neues Kapitel auf und blättern gespannt weiter.
Wir, Mohammad Mirzaiy und Fabian Williges, sind dankbar für dieses Jahr in Eutritzsch. Lasst uns gemeinsam die Geschichte des BolBolani weiterschreiben!
Seit heute trainiert der FC Mohajer Leipzig e.V. auf der Kurt-Kresse-Kampfbahn in Kleinzschocher, dank des Kooperationsvertrags, den wir mit Blau-Weiß geschlossen haben. Am Abend trainieren wir unter Flutlicht. Das ist schon ein bisschen aufregend. Aber ich bin eben auch schnell zu begeistern 😉
Am 2. Oktober war der FC Mohajer Leipzig mit zwei Teams in Eilenburg beim Internationalen Fußballturnier Nordsachsen. Und es ist das bestmögliche Ergebnis eingetreten: Wir bestritten das Finale allein – Team I vs. Team II. Mit zwei Pokalen in der Tasche fuhren wir ins BolBolani, um diesen Sieg gebührend zu feiern.
Herzlichen Dank an die Organisatoren in Eileneburg, allen voran Alexander Hauschild, der unser Ansprechpartner war. Wir haben den Sonnabend genossen; der Platz, das Essen, de Kaffee, die Gespräche und vor allem das Spielen!
Der Taro Pokal fand gestern bereits zum vierten Mal statt. Für den FC Mohajer Leipzig e.V. gehört er zu den festen Terminen im Jahr. In den Jahren 2019 und 2020 konnte jeweils eine Mannschaft des FC Mohajer den Pokal nachhause holen. In diesem Jahr sind wir auch wieder bis ins Finale gekommen. Aber wir müssen dem SC Grünau zu seinem Sieg gratulieren. Diese Mannschaft hat von der Gruppenphase bis zum Schluss eine starke Leistung hingelegt. Deshalb zuerst ein Bild der Siegermannschaft:
Dann ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren vom Court of Good Taste. Einige der Akteure finden sich auf den folgenden Bildern:
Aber natürlich fiebere ich besonders mit, wenn eine Mannschaft meines Vereins auf dem Platz steht. Hier eine kleine Auswahl von Bildern:
Und noch ein paar vermischte Bilder vom Taro Pokal im Quadrat:
Nun ist es schon zwei Tage her, dass unser Fairplay Turnier stattgefunden hat. Organisiert wurde es vom Salam e.V. und dem FC Mohajer Leipzig e.V. mit der Unterstützung des Landessportbunds Sachsen. Um es kurz zu sagen: Es war ein voller Erfolg! Leider haben sich drei Spieler im Laufe des Turniers verletzt; zwei so stark, dass sie ins Krankenhaus mussten. Guten Besserung den beiden!
Aber nach Aussage der drei Schiedsrichter und der beiden Fairplay-Beauftragten des Landessportbunds war das Turnier gut und friedlich. Das freut mich besonders.
Gut! Nicht lang schnacken. Hier sind ein paar Bilder vom Turnier. Weitere sind auf der Facebook-Seite des FC Mohajer Leipzig zu finden.
Und schließlich natürlich noch Bilder vom Sieger des Turniers, der Gruppe Yaran (als Team und dann der Trainer gemeinsam mit den Schiedsrichtern des Turniers und Sattar Karimi für die Organisatoren), dem FC Mohajer Leipzig e.V. und der Spielvereinigung Stiftung Wadentest: