Kalender Jahresklänge 2019

Der J. F. Steinkopf Verlag hat gerade Jahresklänge, seinen spirituellen Wochenkalender für das Jahr 2019, herausgebracht. An den Festen des Kirchenjahres orientiert haben die Autoren des Verlags kurze Textmeditationen erstellt, die jeweils mit einer Fotografie illustriert sind. Da auch ich zu dem Autorenkreis dieses Verlags gehöre (meine Erzählung Lucias Aufbrüche ist hier verlegt worden), ist einer der 52 Texte aus meiner Feder.

Heute sind meine Belegexemplare mit der Post gekommen. Ich freue mich, dass ich bei dieser Kollaboration dabei sein durfte. Noch habe ich nicht alle Texte gelesen; aber was ich gelesen habe, gefällt mir sehr gut. Also, eine allgemeine Kaufempfehlung: ISBN 978-3-7984-0847-0 😉

Jahresklänge2019Link
https://www.glaubenssachen.de/jahresklange-2019.html

Kalender 2018 – Ein Jahr mit dir – Juni

K18_06_Juni

Allein auf weiter Flur und immer weiter reisen, reisen, reisen
Immer auf der Suche nach dem Schlüssel für das Schloss, das mich noch hält
Ach der Neid, die Gier, die Missgunst – das Denken, ja das Denken
Das macht vieles kaputt, was sonst hier wär’
Ich will Spaß und Wonne, strahlen wie die Sonne
Ich will der sein, mit dem du sein willst
Ich will bei dir bleiben, will dir Liebesbriefe schreiben
Ich will, dass du dich besser fühlst – und frei

Kalender 2018 – Ein Jahr mit dir – Mai

K18_05_Mai

In einer kleinen Datsche am Stadtrand, da ist gut sein.
Dort treff’ ich dich heut Abend. Ich lad dich ein.

Dort entzünd’ ich eine Kerze; es gibt kein elektrisches Licht.
Und ich flüster’ in dein Ohr ein kurzes Gedicht.

Und fängt es an zu regnen, geh’n wir noch einmal raus.
Um uns nicht zu erkälten, zieh’n wir die Kleider lieber aus.

Wenn du dann plötzlich frierst, komm ruhig etwas näher heran.
Ich werd’ dich wärmen und dein Freund sein, dein Partner und Mann.

Kalender 2018 – Ein Jahr mit dir – Februar

K18_02_Februar

Auf Fotos, die ich heut von dir im Schnee gemacht hab,
Lächelst du bereits ein wenig freier.
Der Sinn steht mir nach Erdbeer’n. Leider schmecken sie
Nach nichts und sind auch viel zu teuer.

Ich reiß die Fenster auf um durchzulüften.
Noch keine Blüten seh’ ich, aber etwas Grün
Ich kuschle mich noch einmal dicht an dich heran.
Das ist nicht winterschläfrig; das ist kühn.