Archiv der Kategorie: Veröffentlichung

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Emerge – CD und Videos

Die Band Emerge habe ich bei einem Bandmarathon in der VILLA kennengelernt. Das ist nun schon Jahre her. Nach einigen Umbesetzungen ist die Band heute wohl in ihrer Idealform mit Phillip Pavlas (Gitarre, Gesang), Wolf Albert (Bass) und Timo Schön (Schlagzeug). Am Freitag, den 8. November 2019 feiern sie ab 19:00 Uhr in der Kulturlounge den Release ihrer ersten CD Mirage.

Eigentlich wollte ich für meinen Blog einen längeren Text über die CD schreiben; Texte, Melodien, Produktion, Cover-Art. Aber irgendwie fühle ich mich doch nicht dazu berufen. Das ist nicht falsch zu verstehen! Ich mag die CD sehr. Ich von ihr begeistert. Aber in diesem Genre kenne ich mich nicht gut genug aus, um wirklich Qualifiziertes abzusondern. Viele, die Emerge zum ersten Mal hören, nennen die Band Muse als prominentes Beispiel des Musikgenres. Aber ich höre immer wieder den Hard Rock der 70er Jahre durch. Uriah Heep mit ihrem Album A Magician’s Birthday habe ich mir nochmal aufgelegt. Da höre ich doch einige Parallelen.

Zu den Songs der CD veröffentlicht Emerge auch Videos. Das erste ist bereits bei YouTube zu sehen (s.o.). Beim Dreh zu den weiteren Videos durfte ich dabei sein. Ein paar Fotos von dem Tag möchte ich gerne posten.

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Wie man sieht, ist viel Nebel im Einsatz gewesen. Das war für mich eine Herausforderung. Ich hoffe, dass die Bilder trotzdem gefällig sind.

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Kalender 2020

Es geht voran! Das Projekt Ausstellung zum FC Mohajer Leipzig wächst und gedeiht. Mittlerweile sind die Abzüge für die Ausstellung in DIN A2 bei mir eingetroffen so wie die Postkarten und der Kalender für das Jahr 2020. Ich freue mich schon sehr auf die Vernissage am 14.11.2019 – so lange ist das auch nicht mehr hin.

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Werbung im Ramadan

Am kommenden Montag ist der Ramadan zur Hälfte rum. Mit vielen muslimischen Freunden spüre auch ich als Christ, dass dies eine besondere Zeit ist. Häufig überdeckt allerdings das europäischen Staunen über die sportliche Leistung des totalen Verzichts den Blick auf die theologische und zwischenmenschliche Bedeutung des Fastenmonats.

Ich fülle dieses Defizit mit einer ansatzweise kulturwissenschaftlichen aber dann doch nicht systematischen Betrachtung der kommerziellen Welt: Werbung im Ramadan.

Es ist wohl zu vergleichen mit der Werbung in der Advents- und Weihnachtszeit. Für die festliche Zeit der westlichen Welt produzieren Unternehmen spezielle Werbespots, die vereinzelt das christliche Geschehen, vor allem aber Gemütlichkeit und die Figur des Weihnachtsmanns zum Thema haben. Am Ende eines solchen Spots wünscht das Unternehmen seinen Kunden – oder auch dezidiert allen Menschen – eine frohe, besinnliche, friedliche Weihnachtszeit.

Hier möchte ich ein paar Videos des Ramadan 2019 vorstellen. Ich kommentiere sie nicht großartig; nenne nur kurz Marke bzw. Produkt bzw. was mir am Spot auffällt.

Zain, das Telekommunikationsunternehmen aus Kuwait hat bereits eine lange Tradition von Ramadan-Werbespots epischen Ausmaßes. Vor zwei Jahren habe ich bereits darüber geschrieben. In diesem Jahr geht es um die Gemeinsamkeiten von Christen und Muslims. Um ehrlich zu sein: dieser Spot ist auch der Grund für meinen heutigen Blog-Eintrag.
Weitere Videos von Zain: https://www.zain.com/en/media-center/video-gallery/

BMW muss ich wohl nicht vorstellen. BMW Middle East stellt uns die Geschichte von zwei Brüdern vor. Und gibt dem Zuschauer mit auf den Weg: Vergebung erhellt den Weg, der vor uns liegt.

Coca-Cola hat in diesem Jahr einen kürzeren Ramadan-Spot produziert. Aber schön ist er trotzdem.

Hyundai hat gleich für jede Woche des Ramadan einen anderen Film produziert – unter dem Motto: together on the path of blessings with hyundai. Wir sehen, Kinder dürfen selbstverständlich auch im Ramadan tagsüber essen.

Das Interessante bei der Tunisie Telecom ist wohl, dass beim Fastenbrechen alle Gäste ihr Handy in einem Korb ablegen, bis sie merken, dass man darauf auch Gesellschaftsspiele kann.

Bei Big Bazaar, einer Einzelhandelskette aus Indien, sehen wir eine muslimische Ärztin, die ihr Iftar-Mahl verschiebt, um das Kind einer hinduistischen Mutter zu entbinden.

Beim indischen Automobilhersteller Tata Motors bedanken sich die Kinder der Grundschule bei ihrem Busfahrer.

Zum Abschluss noch etwas Leichtes vom pakistanischen Speiseöl Mezan.