Archiv der Kategorie: Meinung

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FC Mohajer vs. Green Chaos

Heute hat der FC Mohajer Leipzig in Paunsdorf gegen Green Chaos gespielt. Grün war aber weder der Platz (Schotter) noch waren sich die Mannschaften grün, wie man so sagt. Das Spiel endete in der zweiten Halbzeit mit einem Abbruch.

Ich bin kein Schiedsrichter und nicht mit allen Absprachen der Liga vertraut; und natürlich bin ich auch etwas parteiisch, da ich ja nunmal für den FC Mohajer fotografiere und nicht für die gegnerische Mannschaft. Doch ich hatte das Gefühl, dass der Schiri die gelb-rote Karte zu schnell und zu leichtfertig vergeben hat. Als er sie nach einem Gespräch in der Halbzeitpause wieder zurücknehmen wollte, waren die Spieler von Green Chaos nicht einverstanden. Schließlich lenkte der FC Mohajer ein. Doch ein Spieler wollte unter diesen Umständen nicht wieder auf den Platz. Ihm fehlte das gegenseitige Vertrauen, der Respekt und die Freude am Spiel.

Und auch wenn das dem Gegner wertvolle drei Punkte schenkte (immerhin stand es noch 0:0), kann ich den Einwand auch verstehen. Es heißt Fußball spielen und nicht kämpfen. Oder wie ein bekannter deutscher Fußballspieler einmal sagt: Spaß muss sein, sonst machts keinen Spaß.

Trotzdem möchte ich ein paar Fotos aus der ersten Halbzeit posten. Es war trotzdem für mich ein schöner Nachmittag mit einer Mannschaft, die ich ins Herz geschlossen habe und deren Spieler ich für ihr Können auf dem Platz und ihren Zusammenhalt als Team respektiere und auch etwas bewundere.

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Einen Eck-Schützen der Gegner habe ich auch mit in die Reihe genommen. Denn man muss anerkennen, dass Green Chaos deutlich mehr Ecken herausgespielt hat als FC Mohajer.

Auf dem letzten Bild sieht man einen Spieler von Green Chaos mit einem Strauß wilder Blumen in der Hand. Sind die für den Schiri als Dank für seine Entscheidung??? – Na ja, noch ein paar Bilder im Querformat.

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Der Torschuss auf dem letzten Bild brachte leider kein Tor. Aber er sieht so gut aus. Zwei Abfolgen möchte ich zum Schluss auch noch ergänzen.

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Kleinfeldturnier des FC Mohajer (Nachtrag)

Ich werde wohl gestern Abend nach dem Tag auf dem Platz einfach zu erschöpft gewesen sein. Denn wenn ich heute die Bilder durchgehe, frage ich mich, warum ich so viele gute Situationen übersehen habe. Ich muss also eine zweite Ladung Bilder posten.

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Und da auch bei zweiter Durchsicht nicht alles ins Quadrat passt, noch ein paar andere Bilder im Querformat.DSC_2937 DSC_2960 DSC_3014DSC_2569DSC_3232Folie6 Folie7

 

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Kleinfeldturnier des FC Mohajer

Heute war der FC Mohajer Leipzig Gastgeber bei einem weiteren Kleinfeldturnier. Drei andere  Mannschaften waren zu Gast. Auch die Spieler dieser Mannschaften kommen ursprünglich aus Afghanistan. Zu Beginn des Turniertages wurde ein Vers aus dem Koran gelesen und die Nationalhymne Afghanistans gesungen.

Der FC Mohajer teilte sich dieses Mal sogar in drei Mannschaften auf. Aber sie haben genug Spieler dafür. Den Sieg trug allerdings eine andere Mannschaft davon. Herzlichen Gückwunsch den Siegern!

  1. Omid Mohajer Chemnitz
  2. FC Mohajer Leipzig Team 1
  3. FC Mohajer Leipzig Team 3

Genug der Worte. Lasst Bilder sprechen:

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Eine Auswahl von Bildern ist immer schwer. Aber ich glaube, ich habe doch die Stimmung des Tages ganz gut eingefangen. Es folgen noch ein paar Bilder im Querformat, darunter vor allem Manschaftsbilder.

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Und noch ein paar kleine Bildfolgen. Da ist auch ein Tanz mit dabei. Leider kann man auf meinen Fotos die afghanische Musik nicht hören. Die hat mir sehr gefallen.

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FC Mohajer in Geithain

Die Initiative für ein weltoffenes Geithain hat heute im Henning-Frenzel-Stadion in Geithain ein Fußball-Turnier der Begegnung veranstaltet. Der FC Mohajer Leipzig ist auch angetreten und ich war wieder mit meiner Kamera dabei.

Wie man auf den Bildern sehen kann, befindet sich der Platz des Henning-Frenzel-Stadions in einem hervorragenden Zustand. Außerdem haben die Ehrenamtler der Initiative ganze Arbeit geleistet. Die Spieler (und der Fotograf) wurden mit Wasser, Tee, Kaffee (aus Fairem Handel!) sowie Pizza und Kuchen versorgt. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für die Gastfreundschaft!

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Die sportliche Leistung war heute – so muss man es offen sagen – nicht so gut (Platz 6 und 7 für die beiden Teams). Aber die Stimmung war trotzdem von Anfang bis Ende gut. Das mag ich an dieser Mannschaft, dass die Spielfreude im Vordergrund steht.

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Die zwei anderen Mannschaften, die ich fotografiert habe, sind einmal die Sieger und andererseits das wohl lockerste, entspannteste Team des Wettbewerbs. Ich freue mich, beide heute kennengelernt zu haben.

Zu guterletzt noch ein paar Folgen, bei denen man neben dem souveränen Umgang mit dem Ball auch Fouls und Fehler sehen kann.

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Link
http://www.facebook.com/weltoffenesgeithain.ifg/

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FC Mohajer beim Roten Stern

Heute war ein Turnier auf dem Platz vom Roten Stern Leipzig. Der FC Mohajer war mit zwei Teams mit am Start und ich war wieder mit dabei, um das Ereignis fotografisch zu dokumentieren. Leider kann ich nicht von einer besonderen Platzierung berichten. Die eine Mannschaft schied nach der Gruppenphase aus, die andere scheiterte im Halbfinale. Aber wieder habe ich erlebt, mit wie viel Spielfreude, Begeisterung und Fairplay die jungen Männer vom FC Mohajer auf den Platz gehen. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte!

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Ich habe mal wieder viel zu viele Bilder gemacht. Aber soll ich tun? Es macht mir halt Spaß. Ich versuche, möglichst alle Mitglieder der zwei Mannschaften aufs Bild zu bekommen. Sollte ich jemanden vergessen haben, tut es mir Leid. Nun noch ein paar Querformate:

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Und zu guter letzt noch ein Gruppenbild (das Foto der anderen Mannschaft haben wir irgendwie vergessen) und drei Abfolgen:

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FC Mohajer vs. Grünau

Ich habe mich bisher kaum mit der Sportfotografie beschäftigt. Hauptsächlich kennt man von mir Bühnenfotos von Rockbands oder ganz stille Porträts. Aber mit dem FC Mohajer Leipzig, der von Afghanen gegründet wurde, macht es mir viel Freude, das Gebiet der Sportfotografie zu erkunden. Und heute noch besonders; denn sie haben Grünau mit 12:1 eine echte Packung gegeben. Da darf man jubeln. Vergessen möchte ich aber auch nicht den einen grünauer Spieler, der sich sein Knie verdreht hat und vom Rettungssanitäter abgeholt werden musste. Ich denke, wir alle wünschen ihm aufrichtig alles Gute und eine schnelle Genesung!

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Ich poste hier die Bilder in zeitlicher Reihenfolge. Man sieht ganz gut das Warmspielen, die 1. Halbzeit, Posieren beim Pausieren und die 2. Halbzeit. Weitere Bilder habe ich im Querformat. Die muss man gedanklich irgendwie dazwischen setzen.

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Einige Torschüsse habe ich erwischt. Aber besonders schön ist eine Vorher-nachher-Aufnahme, die ich hier gemeinsam mit einem schönen Zweikampf und einem Test als Torwart in der Halbzeitpause zeigen möchte:

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4. Interkulturelles Fußballturnier in Gohlis

Bereits zum vierten Mal veranstaltete heute die Initiative Weltoffenes Gohlis gemeinsam mit dem Roten Stern Leipzig und dem Bürgerverein Gohlis e.V. das Interkulturelle Fußballturnier auf den Trainingsplätzen hinter dem Stadion des Friedens.

Ich bin hingegangen, um meine Fähigkeiten im Bereich Sportfotografie zu testen. Bilder dieser Art mache ich ja doch recht selten. Aufgefallen ist mir schnell die Mannschaft des FC Mohajer Leipzig, deren Spieler alle aus Afghanistan stammen. Sie sind nämlich in ihren Vereinstrikots gestartet. Dadurch fallen sie auf meinen Bildern gleich ins Auge. Der Name Mohajer ist Dari (afghanisches Persisch) und bedeutet Flüchtling.

Später habe ich mich mit ihnen in einer Spielpause noch unterhalten. Es sind sehr interessante und freundliche Menschen. Tja, und schließlich haben genau sie auch den ersten Platz errungen. Herzlichen Glückwunsch dazu!

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Und hier noch ein paar Bilder, die wirklich ins Quadrat gepasst haben:

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Links
http://weltoffenesgohlis.de/
http://www.gohlis.info/

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Yoko Ono in Leipzig

Noch bis zum Sonntag ist die Ausstellung PEACE is POWER im Museum der Bildenden Künste zu sehen. Es ist die umfangreichste Werkschau von Yoko Ono, die bisher für ein deutsches Museum zusammengestellt wurde. Vom 04.04. bis zum 07.07. teilte sich die berühmte Konzeptkünstlerin den Raum mit der Leipziger Bürgersammlung.

Das hat – im kunstwissenschaftlichen Diskurs – ein höchst interessantes Spannungsfeld abgesteckt, in dem auch vom klassischen Gemälde mehr aktueller Bezug eingefordert wird, und von jedem konzeptuellen Stück mehr Beständigkeit.

Besonders frapierend ist da wohl die Arbeit Add Colour Painting (Refugee Boat), bei dem die Besucher aufgefordert sind, einen weißen Raum mit einem geweißten Flüchtlingsboot Farbe zu geben und sich somit am Werk selbst zu beteiligen. Eine Etage darüber sollen die Besucher durch zwei italienische Münzfernrohre nach den für uns unsichtbaren Menschen Ausschau halten, die in kleinen Booten zu uns kommen, um Schutz zu suchen.

Der Mensch, bedroht durch globale Kriege und häusliche Gewalt, seine Verletzlichkeit, sein Überlebenswille, sein Streben nach Heilung steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung, gemeinsam mit der titelgebenden Kraft des Friedens, der Liebe und der Schönheit. Ein kleines Stück vom Himmel konnte man mit nachhause nehmen, in Form eines Puzzlestücks aus einem deutschen Soldatenhelm. Im Café des Museums konnte man Schach spielen, aber ohne dieses polarisierende Schwarz-weiß-Denken. Dass man irgendwann im Spiel durcheinanderkommt, was Freund und Feind und Frontverlauf betrifft, ist – so denke ich mir – wohl intendiert.

Die Stücke mit dezidierter Publikumsbeteiligung sind nach drei Monaten Ausstellungsbetrieb natürlich schon reichlich genutzt, benutzt, abgenutzt. Das soll so sein. Ich habe heute nicht nur Yoko Ono bestaunt, sondern wohl auch Tausende ihrer Besucher – Verehrer und Kritiker. Wieder einmal hat mich Yoko Ono begeistert, zum Lachen gebracht, zum Weinen und vor allem zum Nachdenken. Vielen Dank!

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Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Daher konnte ich nur mit meinem Smartphone fotografieren.

Links
https://artfacts.net/artist/x/74 – Artfacts über Yoko Ono
https://mdbk.de/ – Museum der Bildenden Künste Leipzig