Bühnengeburtstage

Heute hat der alte und neue Oberbürgermeister von Leipzig Burghard Jung Geburtstag. Der 62-Jährige ist nicht nur seit 14 Jahren Oberbürgermeister, sondern auch seit letztem Sommer Präsident des Deutschen Städtetages. Ursprünglich Lehrer für Deutsch und Evangelische Religion, kam er 1991 nach Leipzig, um als Schulleiter das Evangelische Schulzentrum mit aufzubauen.

Doch heute soll es eigentlich nicht um Politiker gehen, sondern um andere Menschen der Öffentlichkeit, von denen wir gerne ganz Fantastisches vorgespielt bekommen. Hier eine Top-Five-Liste von Schauspielern, die heute Geburtstag haben (in zeitlicher Reihenfolge).

  • Heinz Rühmann (1902–1994) – Die Geschichte des deutschen Films wäre ohne ihn wohl anders verlaufen. Die Feuerzangenbowle wurde übrigens zweimal mit ihm verfilmt; 1944 die bekannte Fassung und 1934 bereits unter dem Titel So ein Flegel.
  • Anna Magnani (1908–1973) – De Sica, Rossellini, Visconti, Pasolini oder Fellini – die italienischen Neorealisten haben alle mit ihr gearbeitet. ICh denke vor allem an die beiden Klassiker Rom, offene Stadt (1945) und Mamma Roma (1962).
  • James Wilke Broderick (1927–1982) – Rauchende Colts und Family und der Partner in Alice’s Restaurant und der Vater von Schauspieler Matthew Broderick, der in genau zwei Wochen Geburtstag feiert.
  • Bryan Lee Cranston (*1956) – Ich war schon begeistert von ihm bei Malcolm in the Middle (2000–2006), aber seit Breaking Bad (2008–2013) ist dieser Mann Kult.
  • Rachel Hannah Weisz (*1970) – Sie erhielt schon Oscar und Golden Globes. Bekannte Filme: About a Boy, Agora, The Favourite.

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FC Mohajer in Zwickau

In der Nacht vom 29. Februar zum 1. März fand in Zwickau  zum 13. Mal die Nightchallange statt. Organisiert wird sie von den Mitarbeitern des City Point Zwickau, einem städtischen Jugendclub. Der FC Mohajer Leipzig und ich waren mit dabei!

Es war auch schön, andere bekannte Gesichter wiederzusehen, die ich bei Turnieren 2019 kennengelernt habe. Denen und ihren Mannschaften konnte ich allerdings nur einen guten zweiten Platz wünschen. Ich bin doch etwas parteiisch.

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Ach, ich bin nicht so richtig zufrieden mit meiner Leistung. Aber Tiefenschärfe bei schneller Bewegung in Dämmerung ist eben auch nicht so einfach. Hier gibt es noch mehr.

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Ich glaube aber, dass man auch auf diesen Bildern sieht, dass es um Fußball ging und dass der FC Mohajer Leipzig mit Freude und Elan dabei war, auch wenn es nicht für einen Sieg gereicht hat. Aber die Turniersaison 2020 ist noch lang.

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Links
https://www.zwickau.de/
https://www.facebook.com/citypoint.zwickau/

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Ein Wochenende in Breslau

Ich liebe Wrocław/Breslau. Und es gar nicht so weit entfernt. Wenn ich nicht so oft auch am Wochenende Unterricht hätte (und an freien Wochenenden so gemütlich wäre), führe ich viel öfter hin. Nun ist aber meiner letzter Besuch tatsächlich schon dreieinhalb Jahre her. Nun, kurz vor meinem Geburtstag, habe ich mich endlich wieder aufgerafft. Und ich habe es nicht bereut.

Da ich die Stadt an sich bereits kenne, habe ich keine typischen Sehenswürdigkeiten fotografiert. Ich war in drei Museen – dem Archäologischen Museum, dem Nationalmuseum (Bildende Kunst) und dem Museum für zeitgenössische Kunst – und auf der Rückfahrt besuchte ich noch die Friedenskirche Zur Hl. Dreifaltigkeit
in n Świdnica/Schweidnitz.

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Links
http://muzeum.miejskie.wroclaw.pl/en/museum/archeologiczne/
https://mnwr.pl/en/
https://muzeumwspolczesne.pl/mww/
https://luteranie.wroc.pl/parafia-w-swidnicy/

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Ihsan Abou Said bei SagArt e.V.

Gestern war in den Ausstellungsräumen des SagArt e.V. in der Eisenbahnstraße 37 eine Vernissage des syrischen Künstlers und guten Freundes Ihsan Abou Said. Ich hatte leider nur mein Handy dabei. Das sieht man den Fotos an. Aber dass es eine sehr gelungene Verantaltung war, kann man auf den Bildern schon noch erkennen. Mir hat auch die Musik sehr gut gefallen, die in der auf dem vierten Bild zu sehenden Formation ganz spontan entstanden war.

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Die Ausstellung läuft bis zum 28. März 2020. Öffnungszeiten: Freitag 16:00–19:00 Uhr, Sonnabend 11:00–14:00 und 16:00–19:00 Uhr, Sonntag 11:00–16:00 Uhr

Ich war zum ersten Mal in den Räumen des SagArt e.V. Mir hat die Atmosphäre sofort zugesagt. Im Gespräch mit leitenden Vereinsmitgliedern habe ich dann noch erfahren, dass es in einem weiteren Raum eine Arabesken-Werkstatt gibt, die jeden Freitag von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet ist. Unter Anleitung kann man dort einen Holzhocker mit dieser so typisch orientalischen Ornamentik versehen.

Links
http://sagart.de/ – SagArt Galerie
https://arthubabudhabi.wixsite.com/ – Arbeiten von Ihsan Abou Said (etwas älter)
https://www.youtube.com/ – Musik von Ihsan Abou Said

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Else Lasker-Schüler und ihr Tristan

Am 11. Februar 1869 wurde die Else Lasker-Schüler geboren. Ihre Gedichte haben mich bereits als Gymnasiast fasziniert. Ich habe einige Male versucht, ihren ganz besonderen Stil zu kopieren. Das geriet dann sehr kitschig. Heute teile ich ihre Begeisterung für den Orient. Das Beitragsbild ist ein Ausschnitt aus einer Fotografie, die Lasker-Schüler 1912 in ihrem geliebten orientalischen Kostüm als Prinz Yussuf zeigt.

Ihr Gedicht An Tristan widmete sie ebenfalls 1912 dem 20 Jahre jüngeren expressionistischen Dichter Hans Ehrenbaum-Degele, der 1915 mit gerade 26 Jahren an der Ostfront am Narew im heutigen Polen fiel.

Lasker-Schüler vergab an viele Menschen ihres Umfelds mysthische Namen. Tristan – als tragischer Held zwischen Königstreue und unsterblicher Liebe – ist ein besonders rätselhafter; denn Lasker-Schüler und Ehrenbaum-Degele haben keine direkte Korrespondenz hinterlassen. Ich wüsste auch, wem ich ein Tristan-Gedicht dieser Art schriebe.

An Tristan

Ich kann nicht schlafen mehr
Immer schüttelst du Gold über mich.

Und eine Glocke ist mein Ohr,
Wem vertraust du dich?

So hell wie du,
Blühen die Sträucher im Himmel.

Engel pflücken sich dein Lächeln
Und schenken es den Kindern.

Die spielen Sonne damit
Ja ..

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Beim Muay-Thai-Training

Muay Thai ist ein Sport aus Thailand. Von weitem kann man es für Kickboxen halten. Es soll aber noch anspruchsvoller, körperlich fordernder sein. Heute wurde ich zum Training in 8 Weapons Gym in der Hohen Straße eingeladen. Getroffen habe ich ein Gruppe sehr freundlicher, aufgeschlossener Menschen, die mit viel Selbstdisziplin ihr Training absolvierten.

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Ich habe mich noch ein wenig schwer getan, diesen Sport zu fotografieren. Ich hatte den Eindruck, immer eine hundertstel Sekunde zu spät oder zu abzudrücken. Und Brennweite, Blende, Verschlusszeit, ISO – da bin ich ziemlich geschwommen. Aber ich glaube auch, dass man durch die Fotos einen recht guten Eindruck vom Training bekommt.

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Link
http://8weapons-leipzig.de/

A Scene from 'The Beggar's Opera' VI 1731 William Hogarth 1697-1764 Purchased 1909 http://www.tate.org.uk/art/work/N02437

Ein Tag der Anfänge

Noch ist Januar, der erste Monat des Jahres. Noch fühlt sich das Jahr ein bisschen neu an. Noch kann man mit etwas beginnen, was später einmal, im Rückblick, das persönliche Jahr prägen wird.

In der großen Kultur wird man sich das auch so gedacht haben. Warum sonst ist heute ein Tag der Premieren, Uraufführungen und Erstveröffentlichungen? Es sind so viele, dass ich meine geliebte Liste mal wieder verdoppeln muss. Als eine Top-Ten-Liste der Anfänge in Kunst und Kultur des 29. Januar.

  • 1728 wurde im Lincoln’s Inn Fields Theatre in London das komische Singspiel The Beggar’s Opera von John Gay uraufgeführt (siehe Beitragsbild). Die Musik dazu stellte der deutsche Komponist Johann Christoph Pepusch aus bekannten Arien und Gesängen seiner Zeit. Ziemlich genau 200 Jahre später würde Bertolt Brecht seine Adaption auf die Bühne bringen: Die Dreigroschenoper mit der Musik von Kurt Weil.
  • 1770 wurde in Weimar das komische Singspiel Die Jagd von Johann Adam Hiller uraufgeführt, bevor dieser 1789 zum dritten Bachnachfolger als Thomaskantor wurde. Das Libretto stammt von Christian Felix Weiße, der als der Erfinder der Jugendliteratur gilt und auch sonst in Leipzig kein Unbekannter ist.
  • 1781 findet am Münchner Residenztheater die Uraufführung der Oper Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart statt. Mozart selbst hielt sie für seine beste Arbeit.
  • 1845 erscheint im New Yorker Evening Mirror erstmalig The Raven, das Gedicht von Edgar Allan Poe. Das Gedicht setzte Maßstäbe im Bereich der Schauerliteratur. Auch die Simpsons haben sich mit diesem Werk auseinandergesetzt (siehe Video).
  • 1917 war die Uraufführung des Dramas Die Bürger von Calais im Neuen Theater in Frankfurt am Main. Es ist der Durchbruch für den Dramatiker Georg Kaiser.
  • 1929 kam die Erstauflage des Romans Im Westen nichts Neues heraus und war durch Vorbestellungen sofort vergriffen. Erich Maria Remarque hatte zwölf Jahre an diesem Buch gearbeitet.
  • 1956 wurde Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. Therese Giehse, die bereits Brechts Mutter Courage die erste irdische Gestalt verlieh, spielt die Titelfigur.
  • 1958 erfolgte die Uraufführung des französischen Kriminalfilms Fahrstuhl zum Schafott von Louis Malle. Jean Moreau spielte die Hauptrolle und Miles Davis lieferte die Musik.
  • 1959 war die Uraufführung des zeichentrickfilms Sleeping Beauty (Dornröschen) der Walt Disney Company. Die Musik stammt von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.
  • 1964 wurde Stanley Kubricks Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben uraufgeführt. Peter Sellers übernahm gleich mehrere Rollen in diesem Film.

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FC Mohajer auch 2020

Mein Kalender-Projekt ist abgeschlossen. Die zwölf Kalenderblätter werden hier sukzessive monatlich veröffentlicht. Aber – wie man so schön sagt – ich bin mit dieser Mannschaft noch nicht fertig. Bis ich weiß, wie ein nächstes Projekt aussehen wird, mache ich erstmal weiter mit Fotos von Trainingsspielen und Turnieren. Hier also die ersten Bilder von einer Trainingseinheit im Lene-Voigt-Park.

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