Die Welt im Spiegel historischer Ereignisse

Das Jahr ist noch jung. Behutsam testet man den einen oder anderen guten Vorsatz an der Realität. Manche zerbrechen, manche verformen sich ein wenig. Aber noch bin ich hoffnungsfroh, auch wenn die Welt heute nicht in jedem Aspekt dazu Anlass bietet.

Ja, wie steht es um die Welt? In fünf historischen Ereignissen des 11. Januar spiegelt sich einiges der aktuellen Situation. Gelegenheit für eine Top-Five-Liste:

  • 347 wird Flavius Theodosius im spanischen Coca geboren. Als Theodosius der Große ist er der letzte Alleinherrscher über das gesamte Römische Reich (sowohl Ost- als auch Westreich).
  • 1753 stirbt der Botaniker, Mediziner und Sammler Hans Sloane. Er vermacht seine Sammlung dem englischen Staat. Diese bildet den Grundstock des British Museums.
  • 1911 veröffentlicht die Berliner Zeitschrift Der Demokrat  das Gedicht Weltende von Jakob van Hoddis. Es gilt als der Beginn des literarischen Expressionismus.
  • 1922 wird Toronto General Hospital der 13-jährige Leonard Thompson als erster Diabetiker mit Insulin behandelt. Er lebt weitere 14 Jahre, bis er an einer Lungenentzündung stirbt.
  • 2017 wird die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet. Die Bauzeit hatte sich um sieben Jahre verlängert, die Kosten mehr als verzehnfacht.

 

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei,
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

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