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Das neue offizielle Porträt

Elisabeth II., die Königin von England, soll bisher 129 Mal für ein offizielles Porträt Modell gesessen haben. Auf Münzen des Vereinigten Königreichs gibt es sie allerdings nur in fünf Versionen. Das schreit ja förmlich nach einer meiner geliebten Top-Five-Listen der Porträt-Urheber (nach Erscheinungsdatum des Porträts):

  • Mary Gillick (1953)
  • Arnold Machin (1968)
  • Raphael Maklouf (1985)
  • Ian Rank Broadley (1998)
  • Jody Clark (2015)

So viele Künstler gibt es noch nicht, die gerne ein Porträt von mir erstellen wollen; Dean Nixon, der Fotograf aus Neuseeland, ist unter den Wenigen und Tom Schulze, der die Vorlage für das heute vorgestellte Bild lieferte. Das eigentliche Bild ist ein „Abfallprodukt“ meines Kalenders Söhne aus Rumpf- und Patchwork-Familien 2019. Das möchte ich gerne hier noch einmal präsentieren:

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All those items – OpenStage im VILLA-Keller

Ich kann ja so unsagbar träge sein. Eigentlich möchte ich mit meinen Liedern, meinen Texten und all meinen anderen Erzeugnissen an die Öffentlichkeit. Doch richtige Öffentlichkeitsarbeit unterlasse ich. Die unterrichte ich höchstens als Ausbilder für Veranstaltungskaufleute.

Meine gute Freundin Kristin K. hat heute auf ihrem YouTube-Kanal eine Video veröffentlicht, das mich bei der OpenStage im Keller des Soziokulturellen Zentrums „Die VILLA“ zeigt. Ich spiele da am 13. März 2017 das Lied All those items, das davon handelt, wie mir ein Engel erscheint, der sagt: Alles, was du an Begabung erhalten hast, ist kein Geschenk sondern ein Auftrag!

Also nun – für meine geschätzten Leser/Follower:

Geburtstag von Margaret Atwood

Heute wird Margaret Atwood 76 Jahre. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Atwood ist unter den englischsprachigen Autoren mein absoluter Favorit. Begonnen habe ich mit ihren Erzählungen in der Sammlung Wilderness Tips, die ich eher zufällig aus der Riege originalsprachlicher Bücher am Bahnhof herausgefischt hatte. Ich weiß nicht, was es damals war, was mich so fasziniert hat. Während ich mich im Deutschen von feministischer Literatur fernhielt, konnte ich mich hier relativ unbefangen nähern.

Damit möchte ich Atwood nicht in eine Schublade stecken, aus der ihre Bücher wohl nie mehr von einem Mann geholt werden würden. Doch selbstverständlich beschäftigt sie sich auch mit dem Frausein. Der bekannteste Roman heißt A Handmaids Tale (Report der Magd), der unter dem Titel Geschichte der Dienerin von Volker Schlöndorf verfilmt wurde. In dieser Dystopie werden Frauen zu Gebährmaschinen degradiert.

Mein Lieblingsbuch von ihr ist der Roman Robber Bride (Räuberbraut). Drei Frauen wird von einer weiteren Frau jeweils der Ehemann/Freund ausgespannt. Die Drei werden durch diese Ereignisse zu Freundinnen. Ach, während ich das schreibe, merke ich, wie unzureichend eine solche Inhaltsangabe ist.

Und im Abschluss dieses kurzen Blog-Eintrags denke ich, eine Top-Five-Liste wäre wahrscheinlich doch sinnvoller gewesen …